ASIEN – Nr. 43 (April 1992)
ASIEN – Nr. 43 (April 1992)

Die chinesische Bevölkerungsdynamik und das „Recht auf Familienplanung im Lichte der WeltbevölkerungsentwicklungKarin Tomala

ASIEN – Nr. 43 (1992) pp. 5–19

Angesichts der Weltbevölkerungsentwicklung gebührt der chinesischen „Familienplanung“ trotz vieler inhumaner Begleiterscheinungen für das Individuum insgesamt Beachtung. Die Dynamik der Bevölkerungsentwicklung in den Ländern der Dritten Welt läßt zudem die Frage aufkommen, ob das Prinzip der „Freiwilligkeit“, das die Menschenrechtskonferenz in Teheran 1968 postulierte, das Übervölkerungsproblem lösen kann. Die Autorin untersucht vor dem Hintergrund der Weltbevölkerungsentwicklung die chinesische Bevölkerungspolitik seit 1949 und beschreibt im besonderen die Geburtenplanungspolitik („Ein-Kind-Politik“) seit 1978 und deren Folgen.