Lehre moderner südasiatischer Sprachen an deutschsprachigen UniversitätenSonja Wengoborski
ASIEN – Nr. 149 (2018) pp. 127–30
Workshop, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, 11.–12. Oktober 2018, organisiert von Carmen Brandt (Bonn) und Sonja Wengoborski (Mainz)
Mit der wachsenden Bedeutung des modernen Südasiens in Deutschland hat auch die Lehre moderner südasiatischer Sprachen in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Diverse Erwartungen der Lernenden, die zudem sehr unterschiedliche Voraussetzungen in den Sprachunterricht mitbringen, stellen Lehrende angesichts einer sich immer weiter ausdifferenzierenden Vielfalt von mit Südasien befassten Bachelor- und Master- Studiengängen vor neue Herausforderungen. Im Kontext sehr unterschiedlicher Frage- stellungen in der Forschung reichen die Anforderungen von „Lesefähigkeit“ bis hin zu einer Sprachbeherrschung in Wort und Schrift auf hohem Niveau, wobei die zur Verfügung stehenden Lehrkapazitäten vielerorts schmerzliche Grenzen abstecken. Zugleich eröffnet die Lehr-/Lernforschung im Verbund mit einer breiten Palette von Möglichkeiten durch Inter- net, Digitalisierung und eine insgesamt rasante technische Entwicklung den Einsatz vielfäl- tiger Methoden und Konzepte. Zwölf Referentinnen und Referenten stellten in vier Themenblöcken über 30 Lehrenden aus insgesamt 14 Universitäten in Kurzvorträgen ver- schiedene Aspekte ihrer Lehrpraxis vor.










