Serie: Politische Stiftungen in Asien (6) – Die Heinrich-Böll-Stiftung in AsienKatrin Altmeyer und and Clemens Kunze
ASIEN – Nr. 125 (2012) pp. 150–55
Die Heinrich-Böll-Stiftung (hbs) versteht sich als Teil der „grünen“ politischen Grundströmung mit den Grundwerten Ökologie und Nachhaltigkeit, Demokratie und Menschenrechte, sowie globale Gerechtigkeit. Ein besonderes Anliegen der Stiftung ist die gesellschaftliche Emanzipation und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Neben der politischen Bildungsarbeit in Deutschland arbeitet die Stiftung in 30 Büros weltweit, um im Dialog mit den Gesellschaften vor Ort Lösungsvorschläge für die globalen Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln.
Die Arbeit in Asien hat dabei großes Gewicht, da wir uns der besonderen Bedeutung der Region für die Zukunft auf unserem Planeten bewusst sind. Die erste Bürogründung in Asien erfolgte 1993 in Pakistan. Inzwischen unterhält die Stiftung fünf weitere Büros in China, Indien, Afghanistan, Kambodscha und Thailand, sowie ein Programm in Myanmar. In jedem Büro arbeitet neben dem/r entsandten deutschen Büroleiter/in ein Programm-Team mit fast ausschließlich lokalen Mitarbeiter/innen.









