Buddhismus und gesellschaftliche Entwicklung in Kambodscha seit der Niederschlagung des Pol-Pot-Regimes im Jahre 1979Heike Löschmann
ASIEN – Nr. 40 (1991) pp. 13–27
Unter den gegebenen historischen Umständen in Kambodscha nach 1979, die zur Schaffung zentralistischer Machtstrukturen führten, und vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen und politischen Demokratisierungsprozesses untersucht die Autorin am Beispiel des Buddhismus, wie die politische Führung Religion für ihren Weg des sozialen Fortschritts instrumentalisiert und wie buddhistische Autoritäten und Institutionen selbst zur Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse beitragen. Dargestellt werden auch die spezifischen traditionellen Wurzeln für diese Form der Religionspolitik, vor allem die traditionellen Verknüpfungen von Religion und Politik, die bei der Lösung des Kambodscha-Konflikts nicht vernachlässigt werden dürfen.












