Die Abteilung für Internationale Verbindungen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas und die chinesische Außenpolitik seit 1951Thomas Kampen
ASIEN – Nr. 42 (1992) pp. 52–65
Die KP Chinas gründete 1951 nach dem Vorbild der KPdSU eine Abteilung für internationale Verbindungen (AIV). Den jeweiligen Kurswechseln folgend, nahm sie in den 50er Jahren Kontakte zu kommunistischen Parteien Osteuropas und Ostasiens auf, in den 60er Jahren zu „revolutionären“ Parteien in Afrika und Südostasien, in den 70er Jahren zu eurokommunistischen Parteien und in den 80er Jahren zu sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien Europas sowie ab Mitte der 80er Jahre auch wieder zu osteuropäischen Kommunisten. Der Autor verfolgt die Entwicklung der AIV und analysiert detailliert die Wechsel in der Führungsspitze.












