Erklärung zu den Ereignissen in ChinaRedaktion Asien
Auf den brutalen Einsatz von Militär gegen die chinesische Bevölkerung können die unterzeichneten Vorstandsmitglieder der Deutschen Gesellschaft für Asienkunde nur mit Empörung und Abscheu reagieren.
Wir verfolgen mit Entsetzen das Vorgehen einer Führung, die mit Massenverhaftungen und Erschießungen, mit Aufrufen zur Denunziation und mit Lügen das Verlangen des chinesischen Volkes nach Demokratie und nach Respektierung der Menschenrechte zu unterdrücken versucht.
Wir begrüßen den Beschluss des Deutschen Bundestages vom 23. Juni 1989 und unterstützen alle Bemühungen der Bundesregierung, die Machthaber in China dazu zu bewegen, ihre menschenverachtenden Aktionen einzustellen.
Dr. Dagmar Gräfin Bernstorff, Heidelberg;
Prof. Dr. Hanns J. Buchholz, Hannover;
Prof. Dr. Bernhard Dahm, Passau;
Dr. Werner Draguhn, Hamburg;
Prof. Dr. Joachim Glaubitz, München;
Dr. Dieter Heinzig, Köln;
Prof. Dr. Helmut Martin, Bochum;
Prof. Dr. Dietmar Rothermund, Heidelberg;
Dr. Oskar Weggel, Hamburg;
Botschafter a.D. Dr. Erwin Wickert, Remagen;











