Unter „Roten Khmer“ – Eindrücke aus einem Widerstandsgebiet KambodschasVolker Grabowsky
ASIEN – Nr. 10 (1984) pp. 65–79
Vor mehr als einem Jahr hatte ich die Pariser Vertretung des Demokratischen Kampuchea („Rote Khmer“) um Einreise in ein Guerillagebiet ersucht. Am 25. August 1983 war es so weit: Um 7 Uhr morgens traf ich mich mit einem Vertreter des Demokratischen Kampuchea im Foyer eines Bangkoker Hotels. Er hatte den Auftrag, mich in einem hellbraunen Toyota-Minibus an die thailändisch-kambodschanische Grenze nahe der Grenzstadt Aranyaprathet zu bringen. Wir fuhren zu dritt. Ein westdeutscher Freund und ein spanischer Journalist begleiteten mich auf der mehrstündigen Fahrt.









