Felix Wemheuer (Hg.): Marx und der Globale SüdenMarina Rudyak
ASIEN – Nr. 150/151 (2019) pp. 134–37
Köln: Papyrossa Verlag, 2016. 326 S., 19,90 EUR
Der Band „Marxismus und der globale Süden“, herausgegeben von Felix Wemheuer, basiert auf Beiträgen des internationalen Workshops „Marx, Subaltern Studies and the Global South“, der im Mai 2015 an der Universität zu Köln stattfand. Konkreten Anlass zum dem Workshop – und somit zu dem Buch – gaben zwei Werke, die 2010 respektive 2013 erschienen sind: Kevin Andersons „Marx at the Margins“, das sich mit Ausführungen von Marx zur nicht-europäischen Welt beschäftigt, und Vivek Chibbers „Postcolonial Theory and the Spectres of Capital“, das eine marxistische Kritik an der postkolonialen Theorie vorlegt. Wemheuers Band selbst versucht, „theoretische Debatten zum Marxismus aus und über den globalen Süden mit empirischen Analysen geschichtlicher und aktueller Entwicklungen aus unterschiedlichen Disziplinen zu verbinden.“ Einleitend skizziert Wemheuer den Aufstieg und Fall des Marxismus im globalen Süden sowie die wechselseitige Auseinandersetzung zwischen marxistischen und postkolonialen Theoretiker:innen.










