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ASIEN – Nr. 30 (Januar 1989)

Regierungswechsel in Rangun. Ein birmanischer Weg zur Demokratie?Günter Siemers

ASIEN – Nr. 30 (1989) pp. 60–88

Im Juli 1988 gab nach mehr als 26 Jahren der „starke Mann“ Birmas, U Ne Win, völlig überraschend sein letztes Spitzenamt auf. Bis zum September wurden drei neue Regierungen gebildet. Die bislang letzte kam durch einen Putsch an die Macht, bereitet aber weiter Wahlen auf der Grundlage eines Viel-Parteien-Systems vor. Der Autor untersucht die Frage, ob auf den 1962 von oben verordneten „birmanischen Weg zum Sozialismus“ jetzt ein eigener birmanischer Weg zur Demokratie folgt.