Asad Durrani: Pakistan Adrift. Navigating Troubled WatersWolfgang-Peter Zingel
ASIEN – Nr. 150/151 (2019) pp. 137–39
London: Hurst, 2018. XX, 273 S., 27,29 EUR
Die pakistanisch-deutschen Beziehungen sind traditionell gut bis sehr gut, wenn auch nicht intensiv. Die Literatur dazu ist wenig ergiebig. Wenn also ein ehemaliger pakistanischer Botschafter in Deutschland seine Autobiografie vorlegt, sollte sie von besonderem Interesse sein. Generalleutnant Mohammad Asad Durrani war an der Hamburger Führungsakademie der Bundeswehr während seiner Generalstabsausbildung 1975, Militärattaché von 1980 bis 1984 und Botschafter von 1994 bis 1997. Er ist später immer wieder in Deutschland gewesen, auch um Vorträge zu halten – auf Deutsch. Interessant sind seine Eindrücke aus der Zeit der Wiedervereinigung, die er im Kapitel „In the land of the Teutons“ beschreibt, aber auch seine Analyse der Entwicklung der politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und militärischen bilateralen Beziehungen und ihrer wichtigsten Protagonisten seit der Zeit der (Militär-) Regierung unter Ayub Khan. Zur pakistanischen Gemeinde in Deutschland bemerkt er, dass die Mehrheit der (damals) 34.000 Landsleute wahrscheinlich Ahmadiyyas waren, weil die Regierung des Gastlandes ihre Forderungen (claims) eher als berechtigt (more genuine) betrachtete…











